»Mord als Alibi« von Bodil Mårtensson

Dies ist ein dezent angelegter Skandinavien-Krimi. Ein Hotel innerhalb einer riesigen Shoppingmall. An der Bar sitzt mitten in der Nacht ein einzelner Mann. Er unterhält sich mit dem Nachtportier, schimpft über seine Frau, von der er sich scheiden lassen möchte, die ihn hierher bestellt hat und die er gerne umbringen würde. Ein Stromausfall sorgt für Unruhe, der Fahrstuhl beginnt zu ruckeln und schließlich fällt er aus. Schulterzucken. Dann springt der interne Feueralarm an. Der Nachtportier schimpft auf eine Gruppe junger Gäste, die nichts anderes als Blödsinn im Kopf haben. Aber um diese Zeit? Mitten in der Nacht? Mit dem Warenaufzug, der einen eigenen Strang hat, kann der Portier nach oben fahren. In der in der fünften Etage stehen die Türen der Lifte offen und in einem Papierkorb brennt es. Als der Techniker, der sich um die Funktionstüchtigkeit der Fahrstühle kümmern soll, eintrifft, entdeckt er auf dem Boden des Liftschachtes eine tote Frau.
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