»Die Farben des Mörders« von Miriam Rademacher

Die Farben des Mörders

Mit »Die Farben des Mörders« von Miriam Rademacher begibt sich der Leser auf eine amüsante Reise nach England. Wie alle Kriminalromane dieser Reihe ermitteln Colin, Norma und der Pastor Jasper in einem kleinen und beschaulichen Örtchen, welches eine gewisse Ähnlichkeit zu Midsummer von Inspector Barnaby aufweist.

Im Altenheim ist der Mörder los

Im Altenheim ist zunächst eine Bewohnerin verschwunden. Doch die nächste Leiche ist nicht weit. Bei der Suche nach der verschwundenen Bewohnerin wird wieder eine weibliche Leiche entdeckt. Die immer auf Streit und Neckereien bedachten Freunde beginnen zu ermitteln. Wie schon bei »Der Tanz des Mörders« ist es Colin, der die Leichen entdeckt und seine Freunde ihn damit aufziehen, irgendetwas mit diesen Leichen zu tun zu haben. Warum sollte er sonst so viele Leichen ausgraben?

Hier kann man also schon ahnen, in welche Richtung der von Humor geprägte Roman geht. Miriam Rademacher schafft es hervorragend, einen lockeren, und doch voller Spannung enthaltenen Krimi zu präsentieren. Das Geplänkel der Clique, ihre dummen Sprüche und das Techtelmechtel mit Luci, deren Brüder alles Verbrecher sind, macht einfach gute Laune beim Lesen.

Schrullen und Rätsel bei Miriam Rademacher

Jede Figur hat ihre Schrullen und geben allesamt Rätsel auf. Hinter jeder Figur, abgesehen von den Protagonisten dieses Cosy-Crime kann sich der Täter verbergen, auch wenn er oder sie noch so seriös daherkommen.

Ich wünsche jedem, der ein Roman dieser Reihe, die durch ihre flippigen Cover besonders auffällt, ein beschauliches Lesevergnügen. Miss Marple und Pater Brown lassen grüßen!

Miriam Rademacher
Die Farben des Mörders
Carpathia
ISBN 9783943709100

© Detlef Knut, Düsseldorf 2021
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