Das alles sind Gefühle

„Das alles sind Gefühle“ von Michael Engler

Lars klettert auf einen Stuhl um ein Glas Marmelade aus dem Schrank zu holen. Doch das Glas rutscht ihm aus der Hand, schlägt auf dem Boden auf und zerbricht. Als seine Mama schimpft, wird Lars so wütend, rennt raus und versteckt sich im Garten. Hier trifft er auf einen Maulwurf, mit dem er über seine Gefühle, Angst und Mut sprechen kann.

Über Gefühle muss man reden

Dadurch, dass fast nichts passiert ist, aber fast jedes Kind sich in diese Situation hinein denken kann oder ihm schon mal ähnliches passiert ist, bietet sich eine sehr gute Basis um über die verschiedensten Gefühle, die da aufkommen, zu reden. In dem Gespräch zwischen Lars und dem Maulwurf kommen bei den verschiedensten Situationen die unterschiedlichsten Gefühle hervor. Es gibt gute Tage, an denen alles klappt, was man sich vornimmt; wo man mutig ist und sich stark fühlt. Es gibt aber auch die Tage, wo nichts so geht, wie man es sich vorgestellt hat und man sich am liebsten in einem Mauseloch verkriechen würde.

Die besondere Botschaft dieser Geschichte, dass alle Gefühle, egal ob gute oder schlechte, zu einem jeden gehören und man sie ruhig mal ausleben soll, gefällt mir sehr gut.

Julianna Swaney hat die Geschichte treffend und wunderschön in Bildern illustriert. Bei ihr haben Kinder verschiedener Hautfarbe und ein Kind im Rollstuhl ihren Weg in die Geschichte gefunden. Anhand der Mimik kann man gut erkennen, wie sich das jeweilige Kind gerade fühlt.

Ein tolles, einfühlsames Bilderbuch zum vorlesen um anschließend mit den Kindern, die sich bestimmt gut in Lars hinein versetzen können, über Gefühle zu sprechen.

Michael Engler
Das alles sind Gefühle
arsEdition
ISBN 9783845846026

Rezension von
© Gaby Hochrainer, München 2022
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