Seeräubermädchen und Prinzessinnenjunge

„Seeräubermädchen und Prinzessinnenjunge“ von Nils Pickert

Gibt es das überhaupt noch …

… dieses typisch Jungs oder typisch Mädel?

In diesem Buch räumt Nils Pickert mit den vielen Geschlechterklischees auf und zeigt uns, dass und wie es auch anders gehen kann.

Nils Pickert und die Geschlechterklischees

Mara wusste schon immer, dass sie ein Seeräubermädchen ist. Bei ihren Raubzügen immer mit dabei ihr Hund Landratte.

Milo dagegen ist ein richtiger Prinzessinnenjunge mit schönen Kleidern. Mit seinen drei Krönchen und seiner Puppe Lulu tanzt er durch seinen Alltag.

Seit die beiden sich das erste Mal auf dem Spielplatz begegnet sind, sind sie unzertrennlich und erleben alle Abenteuer gemeinsam. Bis zu dem Tag, auf den sich Mara eigentlich sehr gefreut hatte. Papa und sie wollen zu Tante Paula und Tante Hetty ans Meer. Aber ohne Milo? Es dauert nicht lange und die Vermissung ist so groß.

Die wundervollen Bilder von Lena Hesse, die die Geschichte ungemein bereichern, sind es wert auch mal ganz für sich angeschaut zu werden. Denn da gibt es so Vieles zu entdecken.

Eine zauberhafte Geschichte über Diversität, Vielfalt und Geschlechterklischees, die z.T. heute noch bei unseren Kindern und Enkeln tief sitzen, und eine tiefe Freundschaft. Vielleicht lassen sich meine beiden Enkel nach der Geschichte auch mal auf „Mädchensachen“ ein.

Nils Pickert
Seeräubermädchen und Prinzessinnenjunge
Carlsen
ISBN 9783551521958

Rezension von
© Gaby Hochrainer, München 2022
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