Eifersucht

„Eifersucht“ von Jo Nesbø

Was bei diesem Buch „Eifersucht“ sofort auffällt, ist zum einen das Cover mit der schwarzen wie verlaufen wirkenden Schrift und zum anderen der blaue Seitenschnitt, der aufmerksam und vor allem neugierig macht.

Jo Nesbøs Geschichten der Eifersucht

Das Buch selbst ist so ganz anders als ich es aufgrund der bisherigen Bücher des Autors und des Klappentexte erwartet habe. Ich bekomme hier keinen Roman des norwegischen Krimibestsellerautors, sondern sechs Kurzgeschichten und eine etwas längere Geschichte, auf die sich der Klappentext bezieht. Alle beschäftigen sich mit dem Thema „Eifersucht“.

Bis auf eine Geschichte haben sie mir durchweg, mal mehr mal weniger gut gefallen. Mein Favorit ist die Geschichte „Eifersucht“ mit Hauptkommissar Nikos Balli vom Morddezernat Athen und den Zwillingen Franz und Julian Schmid, die auf der kleinen griechischen Insel Kalymnos klettern gehen und dort ihre große Liebe treffen. Hier kann man sehr gut sehen, was die Eifersucht anrichten und aus einem Menschen machen kann.

Auch den Flug und das Gespräch in Geschichte 1 von New York nach London mit Maria und Shaun habe ich genossen. Ob es ein solches Unternehmen wirklich gibt?

Ich finde es toll, aus welchen Blickwinkeln sich der Autor dem Thema „Eifersucht“ nähert und wie detailliert er die verschiedenen Gefühle und Situationen, die dadurch ausgelöst werden, beschreibt.

Ein spannendes Buch in 7 Geschichten mit sehr interessanten Einblicken in die menschliche Psyche, das leider viel zu schnell ausgelesen war.

Jo Nesbø
Eifersucht
Ullstein, Berlin
ISBN 9783550201523

Rezension von
© Gaby Hochrainer, München 2021
Der Beitrag enthält Affiliate-Verknüpfungen.
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