„So wias is und so wias war“ von Elfi Pauli

Geschichten aus dem Leben

Elfi Pauli legt mir mit diesem kleinen Buch 32 nette, kurzweilige Geschichten aus dem Leben verteilt auf 106 Seiten vor. Das Besondere an den Geschichten: Die Dialoge sind in bayerischer Mundart verfasst. Das macht das Lesen für einen Nicht-Bayern etwas holprig. Nur gut, dass es am Ende der Geschichten eine Übersetzungshilfe gibt. Ich als seit 40 Jahren in München lebendes Nordlicht hatte beim Lesen keine Schwierigkeiten und habe die Geschichten einfach nur genossen.

Egal, ob von Walter, der so gerne in die Therme geht; von Annemarie, die auf´m Ostamada-Kirta in einen Kaufrausch verfällt (sie kann ich sehr gut verstehen hahaha); von Egon, der die moderne Literatur nicht versteht; von der Grinsinger Oma, der die Kommunikation mit ihren Enkel große Schwierigkeiten bereitet diese beiden Geschichten haben mir am besten gefallen). Ich erfahre, wie sich Rudi gekonnt aus der Club Amore Falle zieht; wie der Reischl Hans und der Wimdorfer Rudi ums Wetter streiten; wie der kleine Alexander mit seiner Zeichnung seiner Mama rote Ohren wachsen lässt (auch die Geschichte ist einfach klasse; auch bei der Begegnung zwischen Frau Ammermeier und Frau Schmidt habe ich schmunzeln müssen; genauso wie bei der Sauerei bei Brigitte und Alfred. Wie Franziska und Hans bei ihrer Platzreservierung im Flugzeug kann es auch mir und Dir passieren. Auch die Hochzeit im Woid fand ich sehr amüsant. Berührt hat mich die Geschichte der Cousins Theo und Helmut.

A scheens Bücherl, des mir guat gfoin hat.

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© Gaby Hochrainer, München 2020
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