»Totenkünstler« ist der vierte Band der Hunter-und-Garcia-Reihe von Chris Carter, der 2012 unter dem Originaltitel „The Death Sculptor“ veröffentlicht wurde. Die Ermittler Hunter und Garcia jagen in LA nach extrem brutalen Serienkillern. Aufgrund des Handlungsortes ist durchaus eine Nähe zu den Thrillern von Michael Connelly herstellbar.

Darum geht es bei »Totenkünstler«

Ein extrem brutaler Mörder tötet In Los Angeles gezielt ehemalige Mitarbeiter des Justizsystem (Cops, Staatsanwälte etc.) und formt aus ihren Körpern abscheuliche Figuren – er selbst versteht sich als Künstler. So gibt ihm auch die Presse bald den Beinamen „Totenkünstler“. Die Angst geht um beim Police Department. Die Spezialeinheit um den Profiler Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garcia übernehmen die Ermittlungen. Hunter weiß, wie Mörder denken – doch genau das könnte für ihn zum Verhängnis werden.

Auslöser der Ermittlungen ist ein besonders grausiger Fund: Ein von Krebs gezeichneter todkranker Ex-Staatsanwalt wird wenige Wochen vor seinem natürlichen Tod tot und zerstückelt aufgefunden, wobei die abgeschnittenen Gliedmaßen auf einem Couchtisch zu einer bizarren Skulptur zusammengefügt wurden. Kurz darauf wird eine zweite Leiche entdeckt, ebenfalls mit einer Skulptur aus Körperteilen, was die Ermittler vor die Frage stellt, ob es einen Zusammenhang zwischen den Opfern gibt.

Brutale Kunst: Der Totenkünstler von LA

Chris Carter erzählt diesen Thriller durchgehend aus der dritten Person, aber aus wechselnden Perspektiven erzählt. Sobald ein neues Opfer kurz vor der Ermordung steht, wechselt der Handlungsstrang, sodass der Leser nah am Geschehen bleibt und miterlebt, wie der Täter vorgeht.

Im Mittelpunkt steht wie in den anderen Bänden vor allem Detective Robert Hunter – nach und nach erfährt man mehr über seine Vergangenheit, unter anderem weil eine neue Kollegin ihn bereits aus Jugendtagen kennt. Das Zusammenspiel von Hunter und Garcia sowie deren familiären Hintergründe sind ein Motiv, warum ich immer wieder einen Band aus dieser Reihe lese. Ich kenne LA und ich mag die Figuren in dieser Reihe. Das ist für mich perfekt und immer eine ERmpfehlung wert.

»Totenkünstler« von Chris Carter ist ein fesselnder Thriller, der den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Die sympathischen und plausiblen Figuren geben der Geschichte eine menschliche Note, während der vertraute Handlungsort, der an viele bekannte Romane erinnert, eine gewisse Vertrautheit schafft. Doch der wahre Star des Buches ist der überaus verzwickte Plot, der mit unerwarteten Wendungen und überraschenden Enthüllungen aufwartet, sodass man kaum aufhören kann zu lesen.

Carter versteht es meisterhaft, die Gerichtsmedizin detailliert zu beschreiben, was die Spannung zusätzlich erhöht und dem Leser ein Gefühl von Authentizität vermittelt. Doch Vorsicht: Die extreme Brutalität könnte für Menschen mit ausgeprägtem Kopfkino eine Herausforderung darstellen. Dennoch, für alle, die sich trauen, ist »Totenkünstler« ein absolutes Muss – ein packendes Leseerlebnis, das lange im Gedächtnis bleibt.

#Affiliate-Link

Chris Carter
Totenkünstler
Aus dem Amerikanischen von Sybille Uplegger
Ullstein Verlag, Berlin
ISBN 9783453275423

Rezension von:
© Detlef Knut, Düsseldorf 2026
Was es sonst noch gibt: Bücher, die gefallen

Totenkünstler
#Affiliate-Link
Totenkünstler
#Affiliate-Link
Logo Thalia
#Affiliate-Link
Totenkünstler
#Affiliate-Link

Dies könnte dich auch interessieren:

Totenkünstler


Totenkünstler
Teilen mit:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Der Krimi und mehr - Logo
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.