Marie Matisek – Sommer der Erinnerung


Eine kleine Sommergeschichte …

Als Einstimmung zu einem Roman von Marie Matiseck „Ein Sommer wie Limoneneis“.

Bei einem Geschäftsessen trifft Anwalt Marco Pantanella, der mit seiner Familie seit Jahren in München lebt, auf einen Landsmann von der Amalfi-Küste. Als dieser einen kleinen Kompass aus der Tasche holt, schweifen Marcos Gedanken zurück in seine Kindheit. Denn auch er hatte einen solchen Kompass, ein Geschenk vom Vater seines besten Freundes Pippo.

Zusammen mit Marco und Pippo gehe ich im Jahr 1987 auf die Suche nach 2 kleinen Zicklein, die nach einem Erdbeben hoch auf den Berg verschwunden waren.

Der Schreibstil ist leicht und locker, bringt mir die Menschen, ihr karges Leben und ihre Lebensfreude nahe. Ich fühle mich sehr schnell mittendrin in Italien an der Amalfi-Küste, wo man immer wieder mal mit Erdbeben rechnen muss.

Ich spüre die Angst des kleinen Marco, der vor Erschöpfung eingeschlafen, spät abends wieder wach wird und sich nicht allein wieder den Berg runter traut. Aber die Geschichte geht ja noch mal gut aus.

Ein wunderbarer Einstieg in den ersten Roman der Amalfi-Reihe „Ein Sommer wie Limoneneis“. Diese Geschichte weckt in mir den Wunsch, die daraus folgenden Bücher ebenfalls lesen zu wollen.

Ein unterhaltsamer Kurzroman, für den ich gerne 4 Sterne in Italien zurück lasse.

Marie Matisek
Sommer der Erinnerung
Droemer Knaur Verlag, München

ISBN – keine

Der Beitrag enthält Affiliate-Verknüpfungen.
© Gaby Hochrainer, München 2019