Nur Rita raste rasanter

„Nur Rita raste rasanter“ von Dany R. Wood

Das muss auch Oberkommissar Josef „Jupp“ Backes aus dem kleinen saarländischen Ort Hirschweiler lernen, als er den Mord an Fahrlehrer Manfred Kirsch aufklären will. Der wurde nämlich nach einem Fahrschultheorieabend überfahren. Fahrerflucht. Nun steht Jupps neu emanzipierte Frau Inge ohne Fahrlehrer da. Denn um endlich von ihrem Jupp unabhängiger zu sein, wollte sie den Führerschein machen. Naja, das wird nun erst mal nix.

Nie voreilige Schlüsse ziehen!

Jupp hat aber auch noch ein anderes Problem am Hals – Kriminalinspektor Ole Henricksson aus Dänemark, der hier in Hirschweiler die Polizeiarbeit kennenlernen soll. Was Jupp natürlich gar nicht passt.

Und Oma Käthe, die hat eine neue Geschäftsidee: Bed & Breakfast inkl. Minigolfanlage und Schwimmbad, will sie zusammen mit Nachbar Karl-Hinz Brandner ganz groß aufziehen.

Dass es da immer wieder zu Reibereien im Hause Backes kommt dürfte klar sein.

Ich habe mich auch diesmal im Hauses Backes und in Hirschweiler richtig wohl gefühlt. Der Erzählstil von Dany R. Wood ist wie immer locker, leicht und gespickt mit ganz viel Humor und einer gehörigen Portion Spannung. Denn der Fall ist diesmal richtig knifflig, nicht nur weil es einige potentielle Verdächtige gibt. Aber wer, wenn nicht Jupp, diesmal mit Unterstützung von „Praktikant“ Ole, könnte den Fall auf seine unnachahmliche Weise lösen. Ich jedenfalls habe bis kurz vor Auflösung gebraucht um auf den wahren Täter zu kommen.

Auch diesmal habe ich viele alte Bekannte getroffen, wie z.B. die Hasenkasten-Doris und den Presley-Günther, der sich mit Jupp seine freie Zeit im Rathaus beim Kartenspielen vertreibt. Und natürlich darf auch Marianne Müller nicht fehlen. Dazu kommen einige weitere Menschen, die ich dank der farbigen Beschreibungen schnell im Kopf hatte.

Ein weiterer Cosy-Crime Fall für den unnachahmlichen Jupp Backes und seiner Familie, den ich so richtig genossen habe.

Dany R. Wood
Nur Rita raste rasanter
Arturo Verlag
ISBN 9783981701692

Rezension von
© Gaby Hochrainer, München 2022
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