„Jim hat keinen Bock“ von Suzanne und Max Lang

Jim hat keinen Bock

„Jim hat keinen Bock“ – ein großes Kinderbuch aus dem Loewe Verlag, das eine einprägsame Botschaft vermittelt: Man muss nicht immer alles mitmachen, wenn man keine Lust darauf hat. Man darf es auch ruhig aussprechen, darf ruhig „Nein“ sagen, solange man den Anderen ihren Spaß lässt. Meistens gibt es nämlich Alternativen, die allen Spaß und Freude bringen.

Man muss nicht immer alles mitmachen

Der kleine Jim Panse bekommt vom Stachelschwein eine Einladung zu einer Party. Dort soll auch getanzt werden. Doch Jim kann nicht tanzen. Und er will es auch gar nicht. Jim hat keinen Bock. Seine Freunde lassen nicht locker und er lässt sich dazu überreden, dass sie ihm das Tanzen beibringen. Lust dazu hat er absolut keine. Bis zu dem Moment, wo er richtig grantig wird und sich alle wundern, warum.

Die kurzen Sätze und die farbenfrohen Illustrationen setzen die negative Gefühle des kleinen Affen und die Gefühle seiner Freunde so gut in Szene. Ich liebe dieses kleine Äffchen, seit ich es in dem Buch „Jim ist mies drauf“ kennengelernt habe.

Eine kindgerechte kleine Geschichte, die Gefühle beschreibt, die sich nicht so einfach greifen lassen. Mir hat das 1. Buch mit dem keinen Affen schon sehr gut gefallen. Das 2. hier ist mind. Genau so liebevoll und lesenswert. Unseren Jüngsten wird sie bestimmt sehr viel Spaß machen und sie werden Jim Panse lieben, genau wie ich.

Suzanne und Max Lang
Jim hat keinen Bock
Loewe Verlag
ISBN 9783743209435

© Gaby Hochrainer, München 2021
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