Festival: Burgfolk 2014Ort: Mülheim – Schloss BroichDatum: 16.08.2014Mülheim from west to east Teil 2 Der zweite Teil ist ein langer
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Ort: Mülheim – Schloss BroichDatum: 15.08.2014Mülheim rockt Am dritten Wochenende im August ist alljährlich Burgfolk-Zeit in Mülheim an der Ruhr
Artist: LETZTE INSTANZ Title: Im Auge des Sturms Homepage: LETZTE INSTANZ Label: DRAKKAR Veröffentlichung: 29.08.2014 Mit dem neuesten Album beweisen
Im Jahre 2012 kam bei uns das kleine Büchlein „Düsseldorf linksrheinisch“ heraus. AutorInnen und Verlag waren sehr erfreut über den Erfolg dieses Buches. Jetzt legten sie nach und haben sich bemüht, eine spannende und unterhaltsame Anthologie mit Geschichten von der … Weiterlesen →
Die ehrgeizige Journalistin Krista Nielsen wird gegen ihren Willen als Sommervertretung in ihre alte Heimatstadt Diepholz geschickt. Ihre Artikel über zwei schwere Verkehrsunfälle auf einer Landstraße sorgen nicht nur bei der Polizei für Unruhe. Schon bald gerät der ortsansässige Bauernsohn … Weiterlesen →
Ein Mann mit einem Koffer voller Geld erscheint eines Morgens neben Rainers Taxi. Der Essener Taxifahrer zögert nicht lange: Er nimmt den Auftrag an. Einmal Nordkap bitte. Am zweiten Abend wird Rainers Fahrgast – von ihm unbemerkt – durch einen … Weiterlesen →
Zunächst war mir nicht ganz klar, ob die Eifel der Wilde Westen Deutschlands ist, oder ob der Krimi gar keiner ist, sondern vielleicht ein Wild-West-Roman? Er beginnt jedenfalls mit der Erschießung von vier Menschen durch Männer in Stiefeln, bis über die Knie reichenden Wettermänteln, mit Hüten, die die sonnengegerbten Gesichter verdecken und die Colts nach der Tat wieder ins Holster an die Hüfte stecken.
Nein. Noch mal zurück. Das ist ja schon das zweite Kapitel. Eigentlich beginnt der Roman von Guido M. Breuer mit seinem bekannten Protagonisten, dem Opa Lorenz Bertold.
Lorenz sitzt in seinem Seniorenheim und will ernsthaft beginnen, einen Krimi zu schreiben. Momentan fällt ihm sonst die Decke auf den Kopf. Es tut sich nichts auf, woraufhin er wieder kriminalisieren könnte.
Doch schneller als die Kunde von der Ermordung eines Kunsthändlers und drei weiterer Personen durch Cowboys wird er von einem afrikanischen Medizinmann und Zauberer aufgesucht. Dieser ist den weiten Weg aus Afrika angetreten, um Opa Bertold nach längst vergangenen Vorgängen in der Eifel zu befragen. Vorgänge, die unter Umständen mit einem in Haft befindlichen Mafiapaten zusammenhängen.
In diesem Ermittlungskrimi werden also zu Beginn sehr viele Spuren gelegt, die alle auf ein mögliches Motiv hinweisen können. Lorenz ist mit seinen Freunden aus dem Seniorenheim schnell beim Ermitteln. Davon kann ihn auch nicht die Kripo, voran seine Enkelin Kriminalkommissarin Rita, abhalten. Im Gegenteil, sind sie nach dem Eingreifen des BKA schließlich der Grund, warum Opa Bertold in seinem fortgeschrittenen Alter das Reiten erlernen muss.
Das alles bereitet beim Lesen sehr viel Vergnügen, die Bilder im Kopf des Lesers beginnen hin und her zu purzeln. Breuer hat in diesem Eifel-Krimi eine Szenerie geschaffen, die etwas außergewöhnlich ist. Zwar wird mit Klischee-Elementen gespielt, was perfekt geschieht, aber dadurch werden unterschiedliche Genres aufgenommen. Zumal der Zauberer noch mystische Bestandteile aus dem Voodoo einbringt. Witzig zwischendurch immer wieder die Gedanken des Opas, die das jeweils aktuelle Geschehen in Form eines Romans darstellen, so als würde Lorenz mit sich selbst sprechen.
Sehr unterhaltsam wird der Leser zur Lösung geführt und muss tatsächlich allen Strängen folgen. Aus keinem lässt sich frühzeitig ableiten, wer der Täter ist. Kurzweilig, knackig, exotisch und vergnüglich wären meine Attribute für diesen Krimi.
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Breuer, Guido M. |
© Detlef Knut, Düsseldorf 2014
Ein Schlag des Schicksals trifft Sandra mit aller Härte und sie muss ihr Leben ordnen; auch wenn es bisweilen über einen Grat führt, der allzu nah am Abgrund zur Verzweiflung liegt … Weiterlesen →
Nick Sander, ein Abenteurer mit fragwürdigem militärischem Hintergrund, lebt seit längerer Zeit auf Kreta. Er lässt sich dazu überreden, einen Auftragsmord zu begehen, und kehrt dafür nach zehn Jahren zurück in seine alte Heimat, das Ruhrgebiet. Ein junger Ausreißer kreuzt … Weiterlesen →
Schicksal Schottland Jordan, Alicia ISBN: 9783943121513 Erscheinungstermin: 14.08.2014 Inhalt: Während ihres ersten Schottland-Aufenthaltes mit der Schule macht Anne-Rose die Bekanntschaft
Vielleicht ungewöhnlich für mich, ein Sachbuch zu besprechen, doch dieses hat mir außerordentlich gefallen. Es ist nämlich keine Biografie. Der Hemingway-Kenner Rodenberg hat sich dieses Mal der außergewöhnlichen Liebesbeziehung der außergewöhnlichen Figuren der Zeitgeschichte Ernest Hemingway und Marlene Dietrich angenommen, dem Dichter und der Diva. Wobei Ersterer durchaus auch als männliche Diva durchgehen täte. Die beiden verband eine enge Freundschaft – oder waren sie doch ein Liebespaar? Obwohl sie räumlich oft getrennt lebten, waren beide so eng miteinander verbunden, gingen beide so vertraut miteinander um, wie es Liebespartner, Lebensgefährten oder Eheleute miteinander nur tun.
Marlene und Ernest lernten sich 1934 auf dem Ozeandampfer »Ile de France« kennen. Von da an sollte es lebenslang zwischen ihnen knistern. Sie sang für ihn im Pariser »Ritz« auf dem Rand seiner Badewanne, er nannte sie liebevoll »My dear little Kraut«, in ihren unzähligen Briefen vertrauten sie einander alles an. Marlene und Ernest verfolgt die zärtliche Beziehung der beiden und ihre Lebensgeschichte von jener ersten Begegnung 1934 bis zu Hemingways Tod 1961.
Mir hat besonders der saloppe Stil des Autors gefallen. Die zahlreichen Informationen, die in den einzelnen Kapiteln stecken, lassen sich einfach aufnehmen. Abwechselnd sind die Kapitel gestaltet, mal die Sicht auf Hemingway, mal die auf Dietrich. Interessant sind die einzelnen Details, die einem vielleicht nicht immer fremd waren, aber die durch die Betrachtung der beiden als Paar in einem neuen Licht erscheinen.
Leicht zu konsumierenden Buch über unvergessene Größen der Vergangenheit und ihre Beziehung zueinander.
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Rodenberg, Hans-Peter |
© Detlef Knut, Düsseldorf 2014
Beim Marketingworkshop für Autoren hat die Autorin und Teilnehmerin Andrea Conrad einige Fotos gemacht und uns zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Mehr über Andrea Conrad auf ihrer Autorenseite.