Das Schweigen von EllwangenDas Schweigen von Ellwangen

Buchvorstellung »Das Schweigen von Ellwangen« von Christina Götte

»Das Schweigen von Ellwangen« von Christina Götte ist ein Kriminalroman, der in der Ostalb spielt. Die Autorin verknüpft eine erfundene Kriminalgeschichte mit realen Ereignissen und wahrhaftigen Orten in der Umgebung von Ellwangen. Die Handlung springt zwischen der Gegenwart und historischen Geschehnissen, wodurch die Zusammenhänge erst allmählich verständlich werden.

Zum Inhalt von »Das Schweigen von Ellwangen«

Seit zwölf Jahren hat Mimi Ellwangen hinter sich gelassen. In dieser Zeit hat sie versucht, sich von den einschneidenden Ereignissen zu distanzieren, die ihr damals das Leben schwer machten. Doch der Tod ihres besten Freundes Stefan verfolgt sie weiterhin, obwohl sie weit weg ist. Die damaligen Ermittlungen wurden abgeschlossen. Offiziell wurde sein Tod als Selbstmord eingestuft, angeblich aufgrund eines Streits über die Verwaltung der sogenannten Neresheim-Millionen.

Mimi hat diese Erklärung jedoch niemals für glaubwürdig gehalten.

Im Oktober 2025 wird sie in ihre frühere Heimat auf der Ostalb zurückkehren. Sie möchte endlich klären, was damals wirklich geschehen ist. Ihre Recherchen bringen sie nicht nur zu alten Bekannten und vertrauten Schauplätzen, sondern auch zu Personen, die kein Interesse daran haben, dass die Vergangenheit wieder ans Licht kommt.

Im Fokus steht ein Vermögen, das einst nicht nur lokal, sondern auch bundesweit für viel Aufsehen sorgte. Die Erzählung der Neresheim-Millionen basiert auf realen Begebenheiten und bildet den historischen Rahmen des Romans. Was anfangs wie eine Auseinandersetzung über die Vermögensverwaltung wirkt, entwickelt sich zunehmend zu einem komplexen Netz aus persönlichen Verwicklungen, vergangenen Konflikten und geheimen Angelegenheiten.

Stefans Bruder Basti sieht sich durch Mimis Rückkehr mit einer Vergangenheit konfrontiert, die er geglaubt hatte, hinter sich gelassen zu haben. Gleichzeitig tauchen für Hauptkommissarin Rebele neue Fragen zu einem Fall auf, der ursprünglich als abgeschlossen galt, ihr jedoch von Anfang an Unbehagen bereitet hatte.

Je weiter Mimi gräbt, desto klarer wird, dass die damaligen Geschehnisse bei weitem nicht so klar sind, wie es zunächst schien. Gleichzeitig wird ihr bewusst, dass es Personen gibt, die alles versuchen, um ihre Geheimnisse zu schützen.

Das Cover des Buches spiegelt ebenfalls den Stil der Autorin wider: Es ist eine Bearbeitung ihres Gemäldes des Schlosses ob Ellwangen, das sie am Mac in dunklen Schwarz-Weiß-Farben gestaltet hat. Wie bei all ihren früheren Werken stammen sowohl die künstlerische Vorlage als auch das Design des Covers aus ihrer Hand.

Das Figurenensemble von »Das Schweigen von Ellwangen«

Mimi – die Rückkehrerin – Zwölf Jahre nach dem Verlust ihres engsten Freundes Stefan kehrt die Mediengestalterin Mimi nach Ellwangen zurück. Zu jener Zeit hatte sie ihre Heimat hastig verlassen, da niemand ihren Zweifeln an Stefans angeblichem Selbstmord Glauben schenken wollte. Die Erinnerungen an diese Zeit haben sie jedoch nie losgelassen. Entschlossen, nun Antworten zu finden, beginnt sie, die damaligen Ereignisse zu hinterfragen. Dabei erkennt sie, dass einige Erinnerungen täuschen können und alte Freundschaften nicht immer einer erneuten Prüfung standhalten. Auf ihrer Suche trifft sie vor allem immer wieder auf eine Person – auf sich selbst …

Anne – Mimis beste Freundin – und zugleich die Vertraute des Bürgermeisters von Ellwangen. Ihre enge Freundschaft hat die letzten zwölf Jahre überstanden, während Mimi von ihrer alten Heimat entfernt lebte. Die beiden haben immer engen Kontakt gehalten. Anne kommt aus einer großen, weitverzweigten Familie, deren Mitglieder über die gesamte Ostalb bis Stuttgart verteilt sind. Dadurch hat sie viele Kontakte und kennt die Gegebenheiten der Region gut. Für Mimi ist sie eine wichtige Unterstützung – ihre Vertraute und eine Brücke zu ihrer früheren Heimat.

Basti – Stefans Bruder – ist in Ellwangen geblieben und ist nun als Kfz-Gutachter tätig. Er wird als sehr gutaussehend beschrieben, hat jedoch den Ruf, launisch zu sein, und seine Beziehungen halten oft nicht lange. Früher verbrachte er viel Zeit mit seinem Bruder Stefan und Mimi. Doch seit dem Tod von Stefan hat sich alles verändert. Mimis plötzliche Rückkehr stört den gewohnten Alltag. Zwölf Jahre liegen zwischen den beiden, in denen sie sich auseinandergelebt haben. Besonders die unerledigten Fragen rund um Stefans Tod belasten ihre Beziehung. Während Mimi entschlossen ist, Antworten zu suchen, möchte Basti die alten Geschichten am liebsten hinter sich lassen.

Hauptkommissarin Rebele – die Ermittlerin – Hartnäckig, aufmerksam und mit einem feinen Gespür für Ungereimtheiten ausgestattet, verfolgt Hauptkommissarin Rebele auch solche Hinweise, die andere längst ignoriert hätten. Schon ein früherer, zunächst unauffällig wirkender Todesfall hatte bei ihr Zweifel ausgelöst. Doch damals musste sie schweigen. Als Mimis Nachforschungen neue Fragen aufwerfen, rücken auch andere längst vergangene Ereignisse in den Fokus der Ermittlerin. Rebele folgt ihren Spuren mit einer Beharrlichkeit, die an einen Jack-Russell-Terrier erinnert.

Die Autorin von »Das Schweigen von Ellwangen«: Christina Götte

Christina Götte wurde 1970 in München geboren. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zur Literatur und hatte ein besonderes Interesse an der Gestaltung von Büchern. Ihr Vater war Schriftsetzer bei der Süddeutschen Zeitung, und in der Familiendruckerei waren Buchstaben, Papier und Druckerschwärze Teil des täglichen Lebens. Ihre Begeisterung für Pferde führte sie zunächst zu einer Ausbildung als Pferdewirtin. Daraufhin studierte sie Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing und absolvierte Ausbildungen im Grafikdesign sowie zur Tierheilpraktikerin. Seit 1996 ist sie mit ihrem eigenen Unternehmen Herbal Wise, das Kräuterprodukte für Pferde anbietet, selbstständig.

Seit ihrem achtzehnten Lebensjahr beschäftigt sie sich mit Malerei, während sie mit dem Verfassen eigener Bücher erst viele Jahre später begann. Ihre Kunstwerke wurden in Deutschland und Österreich gezeigt, zuletzt im Jahr 2024 im Rahmen einer umfassenden Retrospektive im Rathaus von Loxstedt. Über ihre Romane, insbesondere die Serie „Tanjas Pferde“, berichteten unter anderem Fachzeitschriften wie St. Georg, Mein Pferd und Reitsport Magazin.

Christina Götte wohnte von 1998 bis 2012 in Ellwangen und der näheren Umgebung, die sie als ihre Wahlheimat betrachtete. Aus Liebe verließ sie diesen Ort und zog nach Norddeutschland, wo sie heute in Stotel bei Bremerhaven lebt.

Im Oktober 2026 erschien ihr siebtes Buch mit dem Titel „Das Schweigen von Ellwangen“. Zunächst als Liebesgeschichte konzipiert, änderte sich die Handlung, als sie während ihrer Recherchen auf die wahren Begebenheiten zu den „Neresheim-Millionen“ stieß. Dadurch entstand ihr erster Krimi aus der Region Ostalb, der sie literarisch zu ihrer ehemaligen Heimat zurückführt.

Die Veröffentlichung ihres Kriminalromans aus der Ostalb erhielt viel Aufmerksamkeit in den Medien. Die Schwäbische Post, die Ipf- und Jagst-Zeitung sowie die Nordsee-Zeitung berichteten ausführlich über die Autorin und ihr Werk. Auch im physischen Buchhandel wird das Buch geschätzt: Die Buchhandlung Rupprecht in Ellwangen stellt es an einem hervorgehobenen Platz aus.

Produktinformationen »Das Schweigen von Ellwangen«

Herausgeber‏ : ‎ BoD
Erscheinungstermin‏ : ‎ ‎ ‎ 6. Oktober 2026
Auflage‏ : ‎ 1.
Sprache‏ : ‎ Deutsch
Seiten Print: 276
Maße: 2.7 x 1.6 x 20.32 cm
ISBN: 9783696708771

Ein Artikel von:
© Detlef Knut, Düsseldorf 2026
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