»Omma Emma und die Toten vom Schrebergarten« von Astrid Plötner ist der erste Teil der neuen Cosy-Crime -Reihe um die rüstige Rentnerin Omma Emma im Gmeiner Verlag.
Inhaltsverzeichnis
Zum Inhalt von »Omma Emma und die Toten vom Schrebergarten«
Omma Emma Henning hat gerade ihren Handarbeitsladen dichtgemacht und kämpft nun damit, sich an das entspannte Rentnerleben zu gewöhnen. Endlich Zeit, alles etwas gemütlicher angehen zu lassen. Doch dann ist da noch ihr Nachbar Demir Özgür, der wie verrückt um ihre Unterstützung fleht.
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zur Schrebergartenkolonie „Himmel und Erde“, denn Demirs Schwester Selma hat sich nach einem kleinen Streit ins Nirwana verabschiedet. Während sie am nahen Weiher nach ihr suchen, finden sie plötzlich die Leiche einer Dame – das ist ja mal ein ganz anderer Schock, als sie erwartet hatten!
Die Polizei unter Kriminalhauptkommissar René Vieth ermittelt, und bald machen Gerüchte um alte Konflikte in der der Kleingartensiedlung die Runde. Emma, von Demir liebevoll Omma Emma genannt, beginnt, Fragen zu stellen. Zwischen Vereinsheim, Gartenlauben und gepflegten Beeten findet das ungleiche Duo Hinweise auf einen weiteren Vermisstenfall.
Die Polizei, angeführt von Kriminalhauptkommissar René Vieth, ist auf Spurensuche, und schon bald machen sich alte Geschichten aus der Kleingartensiedlung breit, wie Unkraut im Beet. Emma, die von Demir scherzhaft „Omma Emma“ genannt wird, hat einen ausgeprägten Sinn für Neugier und fängt an, Fragen zu stellen. Zwischen dem Vereinsheim, den bunten Gartenlauben und den ordentlich geharkten Beeten stößt das ungleiche Duo auf Hinweise zu einem weiteren Vermisstenfall – als ob die Gartenzwerge ein geheimes Leben führen würden!
Als am Teich plötzlich ein zweiter Leichnam auftaucht und Selmas Göttergatte ins Fadenkreuz der Ermittler gerät, wird die Sache richtig brenzlig. Und kaum zu fassen – auch Emma findet sich bald in einer lebensbedrohlichen Situation wieder!
Die Figuren in »Omma Emma und die Toten vom Schrebergarten«
Emma Henning, besser bekannt als Omma Emma, ist 63 Jahre alt und hat mehr als 30 Jahre lang ihr Geschäft für Handarbeiten betrieben. Aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten musste sie den Laden schließen und zieht nun vorzeitig in den Ruhestand. Nebenbei gibt sie jedoch weiterhin Handarbeitskurse in ihrem ehemaligen Wolllager. Ihr Strickzeug hat sie stets dabei und nutzt jede freie Minute zum Stricken. Sie wohnt über ihrem früheren Laden, der mittlerweile zu einem Telekommunikationsgeschäft umgebaut wurde, im Stadtzentrum von Hellwegheim. Emma ist durchsetzungsfähig und nimmt die Welt um sich herum bewusst wahr. Mit einer Körpergröße von 1,68 Metern ist sie kräftig gebaut, hat halblanges, blond gefärbtes Haar und braune Augen. Sie ist ledig und hat keine Angehörigen in der Nähe, pflegt jedoch den Kontakt zu zwei Freundinnen, die stark in ihre Familien eingebunden sind. Emma ist abenteuerlustig und bleibt hartnäckig bei ihren Vorhaben. Ihre große Leidenschaft bleibt das Handarbeiten, während sie sich in ihrer Freizeit auch gerne Kriminalromane zu Gemüte führt.
Demir Özgür ist 55 Jahre alt, ausgebildeter KFZ-Mechaniker und arbeitet seit vielen Jahren als Taxifahrer. Mit einer Körpergröße von 1,75 Meter und einem schlanken Körperbau hat er kurzes, dunkles Haar, einen Dreitagebart und braune Augen. Der Mann mit türkischen Wurzeln ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und ist das älteste von vier Geschwistern. Özgür bemüht sich, sein Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Um die Miete für seine große Dachgeschosswohnung zu decken, vermietet er zwei Zimmer an Studenten. Die Partys der beiden stören ihn kaum, einzig der Stress mit seiner Großmutter Emma, der dadurch entsteht, ist ihm unangenehm. Demir hat eine tiefe Zuneigung zu seiner Schwester Selma und seiner Nichte Alina. Im Laufe der Geschichte lernt er seine Nachbarin Emma Henning auf positive Weise kennen. Allmählich verringern sie die Distanz zwischen einander, und zwar rein platonisch.
René Vieth ist 55 Jahre alt und arbeitet als Kriminalhauptkommissar im Kriminalkommissariat 11 des Polizeipräsidiums Dortmund. Er ist verantwortlich für die Aufklärung von Mordfällen im Ruhrgebiet und führt eine Ermittlungsgruppe, die sich mit den Schrebergartenmorden beschäftigt. Vieth ist verheiratet und hat eine Tochter, die bereits erwachsen ist.
Carmen Gropp, 28 Jahre alt, arbeitet als Polizeikommissarin. Als ledige Frau steht sie vor ihrem ersten Mordfall und ist voller Aufregung und Tatendrang, um die Ermittlungen voranzutreiben. Ihr größter Wunsch ist es, zur Kriminalpolizei zu wechseln.
Selma Brunner, 38 Jahre alt, arbeitet als Krankenschwester im Klinikum Dortmund. Sie ist die Schwester von Demir Özgür, die Ehefrau von Philip und die Mutter von Alina. Wie ihre Geschwister ist sie in Deutschland geboren. Ihre Leidenschaft gilt sowohl ihrem Beruf als auch ihrer Familie. Sie hat eine ausgeprägte soziale Ader und ist begeistert von ihrem neu gewonnenen Schrebergarten.
Philip Brunner, 40 Jahre alt und IT-Fachmann, arbeitet hauptsächlich von zu Hause aus, wodurch er sich um seine einjährige Tochter Alina und den Hund Bosko kümmern kann. Er ist von ruhigem und überlegtem Wesen. Die Beziehung zu seinem Schwager Demir Özgür hingegen ist oft angespannt.
Alina Brunner, 1 Jahr alt, ist die Tochter von Selma und Philip. Sie ist ein eher stilles Mädchen, das große Mengen an Aufmerksamkeit und Fürsorge benötigt.
Sara Winter, 68 Jahre alt, war einst ein äußerst erfolgreiches Fotomodell, hat jedoch ihren Wohlstand mittlerweile verschwendet. Ihr Mann hat sie aus ihrem gemeinsamen Zuhause verwiesen, weshalb sie vorübergehend im Schrebergarten „Himmel und Erde“ lebt, obwohl das nicht gestattet ist. Sie ist eine sehr selbstbezogene Persönlichkeit, die stets im Mittelpunkt stehen möchte. Die anderen Gartenbesitzer gehen ihr auf die Nerven. Sie hofft auf ein letztes großes Fotoshooting, das ihr ermöglichen könnte, ihre finanziellen Probleme zu überwinden und unabhängig von ihrem Mann zu werden.
Maximilian Winter, 68 Jahre alt, ist der Ehemann von Sara und genießt seinen Ruhestand. Die Abenteuer seiner Frau gehen ihm zunehmend auf die Nerven, und er sehnt sich nach Frieden. Nach einem Streit über ein Fotoshooting wirft er Sara aus seinem Haus.
Die Familie Schütt besteht aus Jens, 51 Jahre alt, Lehrer, Susanna, 49 Jahre alt, Sozialpädagogin, und ihrer 17-jährigen Tochter Evy, die noch zur Schule geht. Sie leben in Dortmund-Wickede und haben ein Schrebergarten neben dem von Sara Winter. Dort trifft Evy auf den renommierten Fotografen Jan-Tilman Musig, der Sara Winter besucht. Evy ist stolz, als Musig anbietet, Fotos von ihr zu machen. Später plant sie, die etwas heiklen Bilder zurückzukaufen.
Das Ehepaar Nolte, Renate (69) und Manfred (71), beide im Ruhestand. Renate ist entrüstet, als sie ihren Mann im Garten von Sara Winter beim Küssen sieht. Später gesteht ihr Mann, dass Sara ihn dazu verleitet hat.
Die Familie Stickel-Friedemann besteht aus Antonia, 33 Jahre alt, und Isabella, 34 Jahre alt. Noah, der fünfjährige Sohn von Antonia, hat einen nicht offiziell bekannten Vater. Antonia und Isabella sind seit drei Jahren in einer Ehe verbunden. Oft wird Noah von Evy Schütt betreut.
Das ehemalige Ehepaar Klinger besteht aus Ulrike, 58 Jahre alt, die das Vereinsheim „Himmel und Erde“ gepachtet hat und dort den Kiosk betreibt (zuvor war sie in einem Supermarkt in Dortmund angestellt). Sie lebt in Dortmund-Wickede und nutzt häufig das Fahrrad, um zum Garten zu gelangen. Mit ihrem freundlichen Wesen ist sie die gute Seele des Gartens. Bernd, ebenfalls 58 Jahre alt und Ulrikes Ex-Ehemann, ist Filialleiter in einem Lebensmittelgeschäft. Er lebt mit seiner jetzigen Frau Antje zusammen und bewirtschaftet mit ihr ebenfalls einen Schrebergarten.
Das Ehepaar Glück, bestehend aus der 38-jährigen Fotografin Nadine und dem 42-jährigen Fotografen Sven, leitet gemeinsam ein Fotostudio. Ihre große Leidenschaft ist der Schrebergarten, der ihnen als Ausgleich zu ihrem häufig stressigen Berufsleben dient.
Jan Tilman Musig, 56 Jahre alt, ist ein renommierter Fotograf einer bekannten Agentur. Er lebt in Düsseldorf und erzielt international Erfolge in seinem Beruf. Er akzeptiert den Auftrag von Sara Winter, da ihm ein anderer Job abgesagt wurde, und er hat eine Strategie, um die Fotos von Sara Winter profitabel zu vermarkten.
Die Autorin von »Omma Emma und die Toten vom Schrebergarten«: Astrid Plötner
Astrid Plötner kam in der Nähe des Ruhrgebiets zur Welt und wohnt dort noch immer. Nach vielen Jahren im Einzelhandel begann sie 2008 ein Fernstudium, in dem sie sich mit verschiedenen Aspekten des Schreibens auseinandersetzte. Dabei erwarb sie umfangreiche Kenntnisse in der Erstellung von Romanen, Gedichten, Kurzgeschichten, Theaterstücken und Drehbüchern.
Nach Abschluss ihres Studiums veröffentlicht sie spontan ihre ersten Werke. 2013 und 2014 erhielt sie Nominierungen für den Agatha-Christie-Preis mit ihren Kurzkrimis „Ausgemobbt“ und „Mordsmasche“. Seitdem hat sie zahlreiche weitere Kurzkrimis sowie mehrere Romane herausgebracht. Besonders hervorzuheben ist ihre sechsteilige Reihe, in der die Ermittler Maike Graf und Max Teubner spannende Kriminalfälle in und um Unna, ihrer Heimatstadt, lösen.
Zusammen mit ihrer Kollegin Anke Kemper kreierte sie auch zwei fesselnde Kriminalromane, die im Gmeiner Verlag veröffentlicht wurden.
„Omma Emma und die Toten vom Schrebergarten“ markiert den Beginn einer Reihe, die sich um die lebhafte Rentnerin Emma Henning dreht. Astrid Plötner ist Teil des Vereins SYNDIKAT e. V., der sich mit deutschsprachiger Kriminalliteratur beschäftigt, sowie Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller*innen. www.astrid-ploetner.de
Produktinformationen »Omma Emma und die Toten vom Schrebergarten«
Herausgeber : Gmeiner-Verlag
Erscheinungstermin : 10. Juni 2026
Auflage : 1.
Sprache : Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 384 SeitenISBN-13 : 9783839280980
Abmessungen: 20.5 x 12.5 x 2.8 cm
Ein Artikel von:
© Detlef Knut, Düsseldorf 2026
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