»Das Echo von Caracas« von Arturo Luceño der erste Band einer neuen Reihe. Es ist ein Noir aus Venezuela, für den auf explizite Gewalt und sexuelle Machtausübung hingewiesen wird. Geeignet für Leser von Kriminalromanen, die in der Grauzone spielen und nicht in ihr aufräumen.
Inhaltsverzeichnis
Zum Inhalt von »Das Echo von Caracas«
Ein Mann entnimmt am Nordhang des Ávila eine Probe von einem einzigartigen Baum. Im Hafen von La Guaira liegt ein Frachtschiff vor Anker. Die Unterlagen sind vollständig. Das Siegel strahlt in grünem Licht.
Vero schaut dennoch hin. Früher war sie Polizeikadettin, doch eine Nacht in Las Mercedes änderte alles. Jetzt steht sie auf der Plaza Venezuela und verteilt Flyer in einem Affenkostüm. Ihren Lebensunterhalt verdient sie mit Hilfe eines Mannes aus Deutschland, der ihr schreibt, wie viel Wasser sie konsumieren sollte.
Einen Teil davon behält sie für sich. Die genaue Menge zählt sie nicht mehr. Sie hat lediglich eine Vorstellung davon, wie hoch der Stapel in der Keksdose ist.
Um zu beweisen, was sie beobachtet hat, benötigt sie Geld. Geld, das nicht ihr gehört. Zudem braucht sie Menschen, die ihr nichts schuldig sind. Ihr bleiben fünf Tage.
In Caracas wird das Verbrechen nicht verborgen. Es wird offen akzeptiert. Die Menschen, die hier wohnen, geben ihre Seele auf – entweder für das System oder für die Realität.
Die wichtigsten Menschen in »Das Echo von Caracas«
Vero (21) – früher Polizeikadettin, heute als Promoterin im Affenkostüm auf der Plaza Venezuela tätig. Sie betrügt den Mann, der sie unterstützt, und verfolgt eine Frau, die dies im großen Maßstab betreibt.
Arthur (55) – ein Deutscher, der in der Nähe der luxemburgischen Grenze lebt. Er unterstützt Vero und ihre Gruppe aus der Ferne über Videoanrufe, GPS und Textnachrichten. Ihm ist bewusst, dass sie ihn betrügt.
Dayana (27) – Model und die Taktikerin der Gruppe.
Samu (29) – Fotograf mit einem Blick für Details, die andere übersehen.
Gabino (20) – Veros Cousin, kleiner Beamter, beschafft Informationen.
Pancho (28) – arbeitet in einer Nudelfabrik, Veros bester Freund.
Lila (58) – Veros Mutter, Putzfrau, spricht in Orakelsprüchen.
Kelwin (30) – Mediziner aus der Colonia Tovar.
Der Autor von »Das Echo von Caracas«: Arturo Luceño
Arturo Luceño ist ein Künstlername. Hinter der verborgenen Identität steht ein Krankenpfleger und Rettungssanitäter – in einem Beruf, der einen an den Wendepunkt des Lebens der Menschen bringt. Diese Erfahrungen beeinflussen seine Schreibweise in den Büchern über Gewalt: direkt, ohne die Realität zu beschönigen, und mit einem Bewusstsein dafür, welche Belastungen ein Körper ertragen kann und welche nicht.
Er hat Caracas nicht nur aus der Ferne gesehen. Nach mehreren Besuchen, Erkundungen der Stadt und Reisen nach Tovar sowie durch die dauerhaften Freundschaften, die er geschlossen hat. »Das Echo von Caracas« eröffnet eine Reihe von Noir-Romanen; der zweite Band ist bereits in Arbeit.
Mehr zum Autor und seinen Büchern: https://luceno.eu
Produktinformationen »Das Echo von Caracas«
Herausgeber : Selfpublishing
Erscheinungstermin : 12. Januar 2027 (vorbestellbar!)
Auflage : 1.
Sprache : Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 310 SeitenISBN-13 : 9798176097696
Abmessungen: 12.7 x 1.91 x 20.32 cm
Ein Artikel von:
© Detlef Knut, Düsseldorf 2026
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